Die Zinsen steigen!

27. Juni 2007

Man hat sich ja so langsam an das niedrige Zinsniveau gewöhnt gehabt. Doch seit den extrem tiefen Zinsen im letztem Jahr haben diese gedreht und begonnen zu steigen. Die EZB hat die Zinsen einige Male angehoben und auch die deutschen Wirtschaft brummt ordentlich. Von den steigenden Zinsen sind derzeit alle Laufzeiten betroffen. Auf den Webseiten von Dr. Klein finden sich dazu einige interessante Charts. Hier als Beispiel ein 5-Jahreschart der Kredite mit 10 jähriger Zinsbindung:
zinsentwicklung-dk-10jahre-5j-chart.jpg

Glücklich schätzen kann sich, wer sich im Tief für einen fixen Zinssatz entschieden hat. Für alle anderen wird es jetzt langsam teuer. Bei einer Baufinanzierung über “nur” 100.000,- Euro macht ein um 1 Prozent gestiegener Zinssatz immerhin schon 1000,- Euro pro Jahr aus!

Allgemein werden derzeit langsam weiter steigende Zinsen erwartet.

Anbieter von Baufinanzierungen finden sich hier.

Smava - Kredite über das Internet von privat an privat

8. Mai 2007

Schon seit einer Weile werden bei Zopa in Großbritannien Kredite über das Internet von privat an privat vergeben. In den letzten Wochen sind in Deutschland ebenfalls eine Reihe von Anbietern mit einem solchem Angebot an den Markt gegangen. In einer kleinen Serie möchte ich diese Anbieter vorstellen. Den Anfang macht heute Smava.

Gründer und Geldgeber
Gründer und Geschäftsführer von Smava ist Alexander Artope. Zu den Geldgeber gehören Econa, M10, Xcom sowie Angermayer, Brumm & Lange. Grade erst konnte Smava noch eine ganze Reihe weiterer Investoren für sich gewinnen: Oliver Jung (Adinvest), Lukasz Gadowski (Spreadshirt), Stefan Glänzer (last.fm), Peter Schüpbach (GenevaLogic) und Tim Schwenke (Getmobile).

Wie funktioniert Smava?
Kreditsuchende können einen Kredit mit einer Kreditsumme zwischen 500 und 10000,- Euro einstellen. Dabei sind der Investitionszweck und der gewünschte Zinssatz anzugeben. Die Anleger können dann Geld für einen Kredit zur Verfügung stellen. Dabei müssen sie aber nicht den vollen Kredit finanzieren, sondern können auch nur einen Teil der Kreditsumme übernehmen. Weitere Anleger übernehmen dann den Rest der Kreditsumme. Maximal können Anleger 25.000,- Euro in Kreditprojekte anlegen.

Bonität ermitteln
Ein wichtiger Punkt bei der Kreditvergabe ist die Bonität des Kreditnehmers. Smava ermittelt diese durch eine Schufa-Auskunft. Die Schufa bewertet die Bonität auf einer Skala von A bis M, wobei die beste Bonität mit A und die schlechteste Bonität mit M angegeben wird. Auf Smava können allerdings nur Kreditnehmer mit einer Bonität von A bis M einen Kreditantrag stellen. In diese Gruppe entfallen allerdings über 80 Prozent der Bevölkerung Deutschlands. Natürlich gilt im Nomalfall auch, je besser die Bonität je niedriger der Zinssatz.

Anleger-Pools
Die Anleger-Pools dienen als Schutz gegen Kreditausfälle. Dies geschieht, in dem die Kreditnehmer anhand ihrer Bonität den Anleger-Pools zugeordnet werden.
Sollten sich also 100 Anleger in einem Anleger-Pool befinden und es fällt jetzt ein Kredit eines Anlegers aus, wird dieser Kreditausfall von den 99 anderen Anleger anteilig ausgeglichen. Diese Anleger-Pools reduzieren also für den einzelnen das Verlustrisiko und machen das Ausfallrisiko kalkulierbar. Die Anleger-Pools gleichen allerdings nur den Kredit selber anteilig aus - nicht gedeckt wird das Risiko eines Zinsausfalles bei Einstellung der Kreditzahlungen.

Und wie verdient Smava sein Geld?
Smava bekommt eine Provision in Höhe von 1 Prozent der Kreditsumme. Diese ist vom Kreditnehmer zu zahlen. Im erstem Monat des Gechäftsbetriebes betrug das über Smava vermittelte Kreditvolumen 60.000,- Euro. Für Smava also 600,- Euro Einnahmen. Vermutlich wird man erst in einem Jahr beurteilen können wie gut dieses Geschäftsmodell überhaupt laufen wird.

Ist Smava seriös?
Auf jeden Fall scheint es ein mir gut durchdachtes System zu sein. Das Urteil von Stiftung Warentest:”Ein Dienst mit Hand und Fuß ist derzeit allein die Plattform Smava.”

Aber lohnt sich Smava überhaupt?
Dazu gibt es natürlich 2 Blickwinkel die interessant sind. Für Kreditnehmer kann es auf jeden Fall interessant sein. Besonders dann wenn jemand auf der Suche nach einem kleinem 500,- Euro-Kredit ist, ist Smava auch äußerst zinsgünstig. 5 Prozent Zins plus 1 Prozent Provision dürften bei den etablierten Kreditgebern grade bei solch kleinen Krediten nicht erreichbar sein. Etwas anders würde ich da Smava aus Sicht eines Geldgebers sehen. Die Zinsen befinden sich in einer relativ uninteressanten Höhe. Man bedenke das es für eine sichere Tagesgeldanlage bei einigen großen Banken bereits über 3 Prozent Zinsen gibt. Bei guter Bonität befinden sich die Zinssätze bei Smava auch nur bei 3,5 bis 5 Prozent. Höhere Zinssätze im Bereich von 6,5 bis 8 Prozent gibt es nur bei entsprechend schlechterer Bonität und dann natürlich auch höherem Ausfallrisiko.

Weitere Berichte und Infos zu Smava:

Bundesdatenschutzbeauftragter fordert mehr Transparenz bei der Bonitätsbewertung

19. März 2007

Die Schufa war unter anderem ein Thema auf der Konferenz des Bundesverbraucherschutzministerium über Herausforderungen und Chancen der digitalen Welt in Berlin.

Peter Schaar - der Bundesdatenschutzbeauftragte - sieht von Seiten des Gesetzgebers Handlungsbedarf bei der “automatischen Bonitätsprüfung von Verbrauchern mit Hilfe von Scoring-Verfahren”. Mittels klarer rechtlicher Rahmenbedingungen soll mehr Transparenz für den Verbraucher erreicht werden. Unter anderem hat er auch eine Offenlegung der statistisch-mathematischen Merkmale für das Scoring gefordert. Das Netzpolitik-Blog war vor Ort und aus dem Blogeintrag eine Zusammenfassung der Worte von Schaar: Die Frage nach Minimierung von Risiken wäre nicht alleine entscheidend. Entscheidend wäre auch die Diskriminierung aufgrund von falschen Parametern. Und die fehlende Transparenz wäre ein weiterer Hauptpunkt. Verbraucher würden schon vor Kreditvergabe abgewiesen und niemand würde ihnen erklären, warum.

Bei der Schufa sieht man das natürlich anders und der Vorstandsvorsitzende der Schufa - Rainer Neumann - sagte unter anderem: “Score-Verfahren sorgen dank höherer Trennschärfe dazu, dass Kredite effizienter vergeben werden und die Zinsen günstig gehalten werden”. Das mag schon sein. Im Grund genommen finde ich es auch durchaus fair, das jemand mit guter Bonität weniger Zinsen zu zahlen hat. Aber wie oft sind sie unfair gegenüber Verbrauchern? Und für kaum einen Verbraucher dürfte die Schufa wirklich zu durchblicken sein.

Wie wäre es denn, wenn zum Beispiel eine Schufa-Auskunft das ein Unternehmen erhält, gleichzeitig auch dem Verbraucher vorgelegt werden müsste?

Japan: Ab in die Schuldenfalle mit Kreditautomaten

19. Februar 2007

Schon interessant was manche Länder zu bieten haben. In Japan kann man an Automaten nicht nur Bargeld abheben, sondern auch Kredite aufnehmen. An einem “Yen-Shop” kann über einen Automaten ein kleiner Kredit aufgenommen werden. Sicherheiten werden zwar nicht verlangt, dafür aber üppige Zinsen von bis zu 30 Prozent verlangt. Die Kreditfirmen fahren damit einen guten Gewinn ein. Kommen jetzt aber durch Gesetzesänderungen und Klagen in Bedrängnis.

Ein ausführlicher Artikel findet sich beim Handelsblatt.

Nominalzins und Effektivzins

11. Februar 2007

Wer einen Kredit aufnimmt, sollte unbedingt den Unterschied zwischen Nominal- und Effektivzins kennen:

Der Nominalzins ist der Zins, der von der Bank abgerechnet wird. Der Nominalzins wird auf die Kreditsumme gezahlt und als monatliche oder vierteljährliche Rate belastet. Bei Annuitätendarlehen und auch bei Ratenkrediten wird dieser in der monatlichen Rate berücksichtigt, denn diese enthält sowohl die Zinsen als auch die Tilgung.

Wenn man Kredite jedoch vergleichen möchte, dann hilft der Nominalzins hierbei nicht wirklich weiter. Er stellt zwar eine erste Vergleichsgröße da, doch wirklich Aufschluss darüber, ob ein Kredit günstig ist oder nicht, kann man hierdurch nicht erhalten. Für einen objektiven Vergleich von verschiedenen Kreditangeboten ist der Effektivzinssatz ausschlaggebend. Viele Banken drücken den Nominalzins, um diesen in die Werbung zu nehmen. Doch der Abschluss eines Kredites kostet auch verschiedene Gebühren. Beim Abschluss eines Ratenkredites, der zum Beispiel für einen Autokauf genutzt wird, kommt unter anderem eine Abschlussgebühr zwischen einem und drei Prozent der Darlehenssumme zur Anrechnung. Diese Gebühr wird neben den Zinsen auf die Darlehenssumme aufgeschlagen und beeinflusst so den Effektivzinssatz. Je höher die Gebühren, desto höher ist auch der Effektivzinssatz und desto teurer ist der Kredit. Ein Nominalzins von 7,9 Prozent pro Jahr kann dann schnell auf über neun Prozent anwachsen.

Ein Streitpunkt gerade bei Ratenkrediten ist die Kreditversicherung, die von vielen Kreditinstituten verlangt wird. Die Kosten hierfür können mehrere Tausend Euro betragen, je nach Laufzeit und Alter des Kreditnehmers. Diese Kosten müssen jedoch noch nicht auf den Effektivzinssatz aufgerechnet werden, so können Kosten noch verschleiert werden. Kreditnehmer sollten daher bei Ratenkrediten die Kosten für die Kreditversicherung genau betrachten. Würden die Kosten für die Kreditversicherung mit eingerechnet, sind Effektivzinssätze von über 15 Prozent keine Seltenheit.

Aber auch bei Baufinanzierungen gibt es verschiedene Kosten, die in den Effektivzins eingerechnet werden. So sind dies ebenfalls Abschlusskosten, aber auch Kosten für die Wertermittlung des Objektes gehören hierzu. Auch hier können Kredite nur durch den Effektivzins wirklich verglichen werden. Es gibt aber auch bei einer Baufinanzierung Kosten, die nicht in den Effektivzins eingerechnet werden. Dies sind zum Beispiel die Kosten für Teilauszahlungsbeträge, aber auch Bereitstellungszinsen oder Kontoführungsgebühren erhöhen den Effektivzinssatz nicht.

Kreditausfallversicherung

5. Februar 2007

Vielfach wird den Kreditinteressenten heute auch eine Kreditausfallversicherung angeboten, aufgedrängt oder gar aufgezwungen indem Sie ohne Abschluss einer solchen Versicherung keinen Kredit erhalten. Im Wesentlichem wälzen die Banken durch eine Kreditausfallversicherung ihr Risiko auf den Kreditnehmer um und verdienen dabei noch eine Versicherungsabschlußprovision. Kreditausfallversicherungen können zum Beispiel im Todesfall oder bei Verlust des Arbeitsplatzes einspringen. Für den Kreditnehmer machen Sie aber oftmals keinen Sinn.

Wichtig zu beachte ist, dass die Kosten einer Kreditausfallversicherung nicht im effektivem Zinssatz berücksichtigt werden. Dies ist beim Vergleich von Kreditangeboten für einen aussagekräftigen Vergleich zu berücksichtigen.

Schuldenfalle - gibt es einen Ausweg?

31. Januar 2007

Der Weg in die Schuldenfalle ist leicht und unbeschwerlich. Finanzierung wird dem Verbraucher leicht gemacht und die eingegangenen Schulden sind überschaubar solange der Verbraucher seinen Arbeitsplatz behalten kann. Kommt jedoch die Arbeitslosigkeit ins Spiel sitzt man sprichwörtlich in der Falle und man weiß keinen Weg um aus der Schuldenfalle wieder raus zu kommen.

Eine leider gängige und nicht empfehlenswerte Methode ist es, bei Zahlungsschwierigkeiten den Kopf in den Sand zu stecken und auf bessere Zeiten zu hoffen. Viele Verbraucher begehen den Fehler und reagieren auf Schreiben der Gläubiger nicht, so dass der Besuch des Gerichtsvollziehers schnell Wirklichkeit wird. Ist es soweit erst gekommen, ist es fast zu spät um aus der Schuldenfalle herauszufinden. Reagiert man immer noch nicht und der Gerichtsvollzieher hat nichts zum Pfänden vorgefunden dessen Erlös die geschuldete Summe ausgleicht, kann der Gläubiger verlangen, dass der Schuldner eine Eidesstattliche Versicherung abgibt. Ist es soweit gekommen, dann ist man für jeden Geschäftshandel unwürdig und man kann sogar das Pech haben dass einem das Girokonto gekündigt wird.

Ein Termin bei der Schuldnerberatung kann dem überschuldeten Menschen helfen aus der Situation das Beste zu machen. Die Schuldnerberatung kann zwar keine Schulden aus dem Weg räumen, aber sie kann sich mit den Gläubigern in Verbindung setzen und man kann gemeinsam einen Weg aus der Schuldenfalle suchen.

In der Regel ist es so, dass der Schuldner eine Liste zur Schuldnerberatung mitbringt, auf der ausgelistet ist, bei wem der Schuldner überall Schulden hat und in welcher Höhe. Dazu ist es sinnvoll alle Unterlagen die vorhanden sind, auch die ungeöffneten Briefe, der Schuldnerberatung vorzulegen. Diese arbeiten dann, manchmal gemeinsam mit dem Schuldner, aber auch oftmals alleine, die Höhe der jeweiligen Schulden aus und sie versuchen dann anhand dieser Auflistung die Gläubiger anzuschreiben und um Stundung oder Ratenzahlung zu bitten. Natürlich kann es auch sein, dass die Schulden im Vergleich zum Einkommen des Schuldners so hoch sind, dass er sehr wahrscheinlich nie in der Lage sein wird die Schulden komplett zu begleichen. In diesem Fall bleibt als letzter Ausweg die Verbraucherinsolvenz.

Es ist gesetzlich sehr genau geregelt wie eine Verbraucherinsolvenz abzulaufen hat. Als erstes muss ein außergerichtlicher Einigungsversuch stattgefunden haben. Hierzu muss sich der Schuldner unter anderem an eine öffentlich anerkannte Schuldnerberatungsstelle oder einen Anwalt wenden. Nur diese Stellen können nämlich nach dem Scheitern eines solchen Einigungsversuches die notwendigen Bescheinigungen ausstellen. Diese sind notwendig um ein gerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren zu starten.

Ein ausführlicher recht umfangreicher Artikel zur Privatinsolvenz bietet das Justizportal des Landes Nordrhein-Westfalen.

Fazit: Es gibt ganz klar Wege aus der Schuldenfalle heraus. Ob durch langsame Abzahlung der Schulden oder Privatinsolvenz. Es gibt ein Leben nach der Schuldenfalle! In den meisten Fällen wird der Schuldner dies aber ohne entsprechende Beratung nicht schaffen. Daher ist insbesondere die Zuhilfenahme einer Schuldnerberatung anzuraten.

Schufa: Mehrere Kreditanfragen beeinflussen nicht mehr die Kreditwürdigkeit

18. Januar 2007

Jeder der sich auf der Suche nach einem günstigem Kredit befindet sollte natürlich unbedingt mehrere Angebote einholen. In der Vergangenheit konnte viele Kreditanfragen allerdings zu einem Problem werden. Denn diese Kreditanfragen wurden bei der Schufa vermerkt und viele Kreditanfragen führten zu einem schlechterem Schufa-Scoring.

Die Schufa hat jetzt unter anderem auf die Kritik von Datenschützern reagiert und zwei neue Schufa-Merkmale hinzugefügt: “Anfrage Kreditkonditionen” und “Anfrage Hypokreditkonditionen”. Somit ist es jetzt für die Kreditgeber möglich zwischen Personen zu unterscheiden die sich lediglich über die Konditionen erkundigen und Personen die sich ganz konkret ein Kreditangebot unterbreiten lassen.

Das bedeutet konkret: Wenn ein Verbraucher sich noch kein konkretes Kreditangebot einholen will, sondern lediglich die Kreditkonditionen erfahren möchte, wird das neue Merkmal der Schufa verwendet. Die Daten zu diesem neuem Merkmal sind nur für den Verbraucher, aber nicht für die Bank einzusehen. Außerdem haben sie keinen Einfluss auf das Schufa-Scoring. Holt der Verbraucher hingegen ein konkretes Kreditangebot ein, wird wie bisher das Merkmal “Anfrage Kredit” verwendet. Dieses wird ein Jahr lang von der Schufa gespeichert, kann 10 Tage lang von anderen Kreditinstituten eingesehen werden und beeinflusst die Berechnung des Schufa-Scores.

Noch ein wichtiger Hinweis: Verbraucher, die sich nur nach Kreditkonditionen erkundigen möchten, sollten darauf hinweisen.

Abzuwarten bleibt noch wie die Kreditinstitute dies in der Praxis umsetzen werden. Mir scheint es derzeit noch fraglich ob und wie die Anbieter dieses neue Merkmal im Internet einsetzen werden.

Stiftung Warentest zur Kreditberatung: Beraten und verkauft

16. Januar 2007

Verdeckte Tester der Zeitschrift FINANZtest haben bundesweit 7 Filialen von 13 ausgewählten Banken aufgesucht und ein Kreditberatungsgespräch geführt. Lediglich 3 Banken haben mit “gut” abgeschnitten. Dies waren die Commerzbank, Berliner Sparkasse und Postbank. Hingegen wurden die Dresdner Bank und Santander Consumer Bank sogar mit “mangelhaft” beurteilt.

Bemängelt wurde unter anderem das verkaufen von teuren Kreditversicherungen, fehlendes schriftliches Angebot, gewaltige Zinsunterschiede und verbotene Schufa-Anfragen.

Ein ausführlicher Bericht findet sich auf den Webseiten der Stiftung Warentest.

Überschuldung

13. Januar 2007

Häufige Ursachen für eine Überschuldung:

  • Arbeitslosigkeit
  • Kurzarbeit
  • Einkommenseinbußen bei Jobwechsel
  • Scheidung\Trennung
  • Krankheit
  • Gescheiterte Existenzgründung
  • Leben über die eigenen Verhältnisse
  • Gescheiterter Bau

Im Falle einer Überschuldung ist das Aufsuchen einer Schuldnerberatung zu empfehlen. Diese hilft unter anderem:

  • beim Erstellen eines Überblickes über die aktuelle finanzielle Lage,
  • beim Umgang mit den ersten wichtigen existenzsichernden Maßnahmen, zum Beispiel beim Umgang mit Pfändungen,
  • Überprüfung der ausstehenden Forderungen,
  • berät bei der Ausgabenreduzierung (z.B. Haushaltsplanung) bzw. Einnahmensteigerung (z.B. in Form von Sozialleistungen).
  • Entwicklung einer Zukunftsperspektive
  • und Regulierung der Schulden.

Außerdem berät die Schuldnerberatung zum Thema “Verbaucherinsolvenz”.

Links zum Thema:
- Liste mit Schuldnerberatungsstellen
- Lexikoneintrag Überschuldung

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