“Kaufhauskredite” von Tchibo, C & A und Rossmann
Ein Trend des Jahres ist wohl der Einstieg von Einzelhändlern in das Kreditgeschäft. So ist bereits der “ehemalige” Kaffeeröster Tchibo in diesem Bereich tätig und auch C&A hat das Kreditgeschäft für sich entdeckt.
Tchibo ist beim Verkauf von Finanzprodukten wieder einmal der Vorreiter. Die Kunden möchte man durch einfache unkomplizierte Produkte überzeugen. Natürlich möchte man auch durch gute Konditionen überzeugen. Angeboten werden die Kredite in Zusammenarbeit der Royal Bank of Scotland (RBS). Verfügbar sind 2 Varianten, der Clever-Kredit und der flexible Abrufkredit. Der Clever-Kredit bieten einen Einheitszins von aktuell effektiv 6,9 Prozent für alle Laufzeiten und Beträge. Die Laufzeit kann sich 12 und 84 Monaten liegen und die Kreditsumme zwischen 2500 und 50000 Euro. Natürlich wird aber vor Kreditvergabe noch die Bonität überprüft
Auf Tchibo folgte die Modekette C & A. Dort verkauft man als Direktbank über Telefon und Internet Ratenkredite. Reklame erfolgt unter anderem über die Kassenbons. Wer aufmerksam im Internet surft wird auch hier an vielen Stellen Werbung für die Ratenkredite von C & A entdecken.
Während C & A sogar über eine eigene Banklizenz verfügt, kooperiert der Drogeriemarkt Rossmanm mit der Deutschen Bank. Die Deutsche Bank verspricht sich, durch diese Kooperation neue Kundenzielgruppen zu erreichen. Angeboten wird ein Kleinkredit über 1000 Euro, bei einer effektiven Verzinsung von 4,9 Prozent und einer Laufzeit von 12 Monaten. Flexibler ist die Kreditsumme beim zweitem Angebot. Möglich sind hier bis zu 50.000 Euro Kredit bei einer maximalen Laufzeit von 84 Monaten. Der niedrigste Jahreszins liegt bei 4,9 Prozent. Es ist aber natürlich die Frage wer überhaupt über die entsprechende Bonität verfügt um diesen Zins zu erhalten.
Entsprechend hart sind auch die Worte von Frank Weide von der Verbraucherzentrale Berlin:”Mir ist niemand bekannt, der den Mindestzins bekommen hat.” In jedem Fall gilt also auch hier das mehrere Angebote eingeholt werden sollte. Auf Werbeversprechen sollte man sich nicht verlassen. Ebenso sollte man auch zukünftig nicht vergessen ein Angebot der eigenen Hausbank einzuholen.
Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 11. Oktober 2007 um 03:33 Uhr veröffentlicht und wurde unter Sonstiges abgelegt. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.